Publishers Day 2011: Interview mit den Machern
Das Thema des 1. Publishers Days ist »Mediennutzung«. Prof. Dr. Okke Schlüter, welche Rolle spielt für Sie, als Professor für Medienkonvergenz, die Mediennutzung?
Schlüter: Die Mediennutzung ist einer von mehreren Treibern der Medienkonvergenz. Ich benutze in diesem Zusammenhang auch den Begriff der »Nutzungskonvergenz«. Einerseits ist die Mediennutzung eine Voraussetzung von Konvergenz, andererseits ist sie auch Gestaltungsrichtlinie für die Konzeption crossmedialer Produkte. Insofern ist Mediennutzung ein wichtiger Aspekt von Konvergenz.
Wer steckt hinter dem Publishers Day? Es muss doch einigen Aufwand bedeuten, so eine Veranstaltung zu organisieren.
Schlüter: Wir haben ein studentisches Projektteam aus unserem 3. und 4. Semester zusammengestellt, das sich thematisch in 3 Gruppen untergliedert. Jede Gruppe wird von einem Professor betreut. Bei der Struktur haben wir darauf geachtet, dass sie möglichst authentisch ist, d.h. wie in einem Verlag. Dadurch schaffen wir auch einen guten Lerneffekt für das Praxissemester der Studierenden und die spätere berufliche Tätigkeit.
Am 27. Mai wird der Publishers Day zum ersten Mal stattfinden, das Programm liest sich vielversprechend. Birgt es auch Risiken?
Schlüter: Wir sind uns sicher, dass die Themen für alle relevant sind und dass auch die Mischung der Teilnehmer sehr vielversprechend ist. Entscheidend ist, dass die Diskussionen in den Talkshops in Gang kommen, weswegen diese von Experten moderiert werden.
Vielen Dank für das Interview, ich hoffe der erste Publishers Day wird ein Erfolg und alle gesetzten Ziele werden erreicht!
Das Interview führte Vsevolod Mostovetskyy, Mediapublishing-Student im 3. Semester.
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